Beckenbauers Cousinen - Augsburger Hobbyrunde
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Breaking News:

Saison Update 2017 - Cousinen Homepage wieder auf dem aktuellen Stand!
Webmaster am 02.05.2017 um 18:12 (UTC)
 Beckenbauers Cousinen sind bestens reingestartet in das 5. Hobbyspieljahr - und nun sind auch alle Follower wieder ausgerüstet mit den aktuellen Informationen rund um die Kultkicker vom Lech. Wesentliche Inhalte wie Spielplan, Statistik und Stadion wurden upgedated, ebenso ein neues Teamfoto und fehlende Kaderbilder hinzugefügt. Für 2017 finden also auch weiterhin alle Aktualisierungen wie gewohnt statt.
 

SAISONFAZIT 2016 – Augsburgs fairstes Hobbyteam verfehlt Klassenerhalt und steht dennoch vor rosiger Zukunft!
PR-Abteilung am 25.10.2016 um 20:31 (UTC)
 In einer stimmungsvollen Spielzeit mit so vielen Spielertransfers wie nie zuvor hat es am Ende leider nicht gereicht und Beckenbauers Cousinen entwickeln sich damit zum Fahrstuhlklub der Augsburger Hobbyrunde. Nach den zwei Aufstiegen bis in die Top Star Liga und dem anschließenden freiwilligen Abstieg folgt nun der unfreiwillige sportliche Abstieg zurück in Liga B, wo vor dreieinhalb Jahren alles begann. Vor allem die gefestigte Rückrunde gibt jedoch Anlass zu neuem Optimismus, als sich die Cousinen bei vielen engen Partien nicht nur gewohnt mannschaftlich geschlossen, sondern nun auch ausgewogener in der Spielanlage präsentierten. Höhepunkt war dabei der leidenschaftlich erkämpfte Sieg am letzten Spieltag, bei der man einen Pausenrückstand dank großem Einsatz noch zu einem 2:1-Sieg über Oceans 11 umbiegen konnte. Für den Klassenerhalt reichte dieser 3. Saisonsieg jedoch nicht mehr, dafür hatte man in den Wochen zuvor zu viele Punkte unnötig liegen lassen.

Nach der vielversprechenden Vorbereitung mussten die Cousinen wie so oft bereits in Runde 1 des Augsburger Stadtpokals einen ersten Dämpfer hinnehmen. Hauchdünn unterlag man dem höherklassigen FC Turan nach einer Abwehrschlacht durch einen späten Gegentreffer mit 0:1. Der furiose 5:2-Auftaktsieg am 1. Spieltag gegen den FC Bosporus weckte zunächst noch vage Träume von einem direkten Wiederaufstieg, doch in der Zeit von Mai bis Anfang Juli folgte eine rabenschwarze Serie von 5 Pleiten nacheinander, darunter herbe Klatschen wie das 2:7 gegen Moselfeuer und das 0:8 gegen die Sambatics. Die Charakterfrage stellte sich nie, Zweifel an der spielerischen Liga A-Tauglichkeit wurden jedoch immer lauter. Eine kleine Mini-Wende schafften die Cousinen schließlich Mitte Juli mit dem 5:3-Auswärtssieg bei Schlusslicht SW Kickers. Zwar unterlag man im Anschluss dem späteren Liga A-Meister Fenerbahce mit 0:5 deutlich, aber mit zurückgekehrtem Selbstvertrauen gestalteten sich alle weiteren Resultate bis Saisonende äußerst knapp. Bei den beiden Unentschieden gegen Moselfeuer und Sambatics verpasste man jeweils den verdienten Sieg trotz klarem Chancenplus unglücklich und die 2:3-Niederlage gegen den Tabellenletzten SW Kickers kann sich bis heute keiner so richtig erklären.

Ganze 30 Akteure setzen Beckenbauers Cousinen in der Saison 2016 ein und damit mehr als in jeder der vorangegangenen Spielzeiten. Schwerwiegende Abgänge wurden dabei vor allem mit Youngstern aus der eigenen Nachwuchsabteilung aufgefangen, die in Person von Andrey Koloda, Alessandro Cardia und Luca Krenz frischen Wind und vor allem mehr Tempo ins Spiel der Cousinen brachten. Gemischt mit der Erfahrung von fertig ausgebildeten Neuzugängen und Comebackern im besten Fußballeralter und knapp darüber, wie bspw. des Abwehrturms Giuliano Arete und Flügelflitzer Michael Nowak, verfügt das Team über einen homogenen Kader, der größer ist denn je zuvor. Simone Contursi soll zudem im kommenden Jahr den abgewanderten Dauerbrenner José Bosch ersetzen und noch häufiger zur Verfügung stehen als bisher. Dazu kann weiterhin auf bewährtes Personal zurückgegriffen werden wie die Stürmer Studt und Kreppold, die mit je 5 Treffern ihren Torriecher wiederentdeckt haben sowie den schier unüberwindlichen Abwehrrecken Lippl und Herrmann, die neuerdings sogar fleißig Scorerpunkte sammeln. Für eine Übersicht aller Cousinen Kicker empfiehlt sich ein Blick in das Panini Album (Kader-Seite), weitere Sticker folgen. Aktuelle Schnappschüsse der neueingekleideten Fußballdiven sind in der Galerie 2016 zu finden.

Die Vorfreude auf Hobbyfußballjahr Nr. 5 jedenfalls ist ungetrübt. Die Phase der Konsolidierung ist längst eingeläutet und für 2017 strebt Finanzvorstand Studt weiterhin langsames und nachhaltiges Wachstum an. Das ohnehin gut gefüllte Festgeldkonto wurde um 50 € Prämie für den Sieg in der Fair Play Wertung weiter angereichert und so konnte auch die geplante Übernahme durch Red Bull-Milliardär Mateschitz mit einem lässigen Achselzucken abgewendet werden. Lediglich der gekürzte Etat für Ausgaben im Bereich Pressearbeit und Online-Marketing machte sich 2016 schmerzlich bemerkbar, was die vielen Follower der Homepage von Beckenbauers Cousinen sehr bedauern. Doch auch wenn die Anzahl der News-Artikel auf gesunkenem Niveau stagniert, sichert die Cousinen Führung für die Zukunft zumindest die Aktualisierung wesentlicher Inhalte wie Spielplan und Statistik zu. All diese Neuigkeiten ließen die Aktie von Beckenbauers Cousinen bei Börsenschluss am heutigen Nachmittag auf einen neuen Höchststand schießen.
 

NEUER TEAMSPIRIT – Große Zuversicht für 2016 dank super Mannschaftsklima und überraschend guter Vorbereitung!
PR-Abteilung am 08.04.2016 um 20:42 (UTC)
 Nach drei absolvierten Testspielen reiben sich Beobachter verwundert die Augen. Existenzängste, Kader-Probleme und der deshalb befürchtete Qualitätsverlust scheinen fürs Erste völlig vergessen zu sein und sind einer neuen Euphorie gewichen. Aus Insiderkreisen hört man gar, die Stimmung im Team sei besser als je zuvor. Es ist spürbar: Die Chemie stimmt, der leicht veränderte Cousinen-Stamm harmoniert vor allem neben dem Platz prächtig mit altgedienten und neugewonnenen Gastspielern gleichermaßen. So lässt auch die Cousinen-Führung keine sich bietendene Gelegenheit aus, um das neue Motto „Hauptsache ihr habt Spaß“ zu betonen, das mittlerweile sogar Mediamarkt für seine Kampagne übernommen hat. Neben der scherzhaften Stimmung im Kabinentrakt liefert vor allem das letzte Testspiel einen eindrucksvollen Beweis für diesen neuen Geist: 16 eingesetzte Spieler in einem Match stellen ein absolutes Novum dar in der Cousinen-Historie – und das trotz einer Reihe weiterer krankheits- und verletzungsbedingter Ausfälle von Stammkräften. Chapeau!

Den Auftakt in das Fußballjahr 2016 bildete das Freundschaftsspiel gegen den FCK Revolution, traditionsreicher Hobbyligist, der allerdings in den letzten drei Jahren vorübergehend von der Bildfläche verschwunden ist. Man sah sich damit einem „alten Neuen“ gegenüber, der entsprechend ambitioniert und motiviert in die Partie ging. Trotz des vorangegangenen Winterschlafs zeigten folglich beide Teams einen couragierten Auftritt mit durchaus vielversprechenden spielerischen Ansätzen, gemessen am frühen Stadium der Saison. Es entwickelte sich eine ausgeglichene, aber chancenarme 1. Halbzeit. Die Cousinen-Führung in der 30. Minute fiel folgerichtig nach einem Eigentor, bei dem der FCK-Verteidiger, von Alessandro Cardia bedrängt, den Rückpass am Torwart vorbei im eigenen Gehäuse unterbrachte. Ebendieser Neuzugang aus der eigenen Jugend feierte einen gelungenen Einstand und zerstreute damit auch alle Gerüchte, er sei nur wegen seines Namens, den er dem berühmten Paolo Cardia verdankt, verpflichtet worden. Beinahe hätte auch Oli Herrmann seinen ersten „Treffer“ im Cousinen-Dress „feiern“ können, dürfte aber erleichtert gewesen sein, als er feststellte, dass es sein eigener Keeper war, der den missglückten Klärungsversuch von der eigenen Torlinie kratzte. Die größte „echte“ Cousine-Chance in Durchgang eins hatte Comebacker Marcel Ditschek, der nach zwei Jahren Abstinenz zurückgekehrt ist, doch aus kurzer Distanz den Ball knapp über die Latte hinweg in den Gablinger Nachthimmel jagte. So dagegen zeichnete sich nach dem Ausgleich in der zweiten Halbzeit ein leistungsgerechtes Unentschieden ab, das in der 80. Minute Nic Obermayer noch mal hätte verhindern können. Mit einem kuriosen Billiard-Elfmeter scheiterte er jedoch zunächst am einen und dann am anderen Innenpfosten, währenddessen der Ball die Torlinie einfach nicht überqueren wollte. Da auch sein Nachschuss noch grandios vom Gästekeeper pariert werden konnte, blieb es am Ende beim zufriedenstellenden 1:1.

Ein Woche später stand der zweite Test auf dem Programm, der ohne Frage als Standortbestimmung taugte. Mit den Datschiburgern sah man sich nämlich einem echten Hochkaräter gegenüber - dem drittbesten Hobbyteam Augsburgs im Jahr 2015 - gegen den man im Vorjahr gleich drei Klatschen mit mindestens drei Toren Unterschied hinnehmen musste. Angeführt von Andy Kratz, neben Nico Schmid neuer Ersatzkapitän, legten Beckenbauers Cousinen los wie die Feuerwehr. In der Anfangsviertelstunde erspielte sich der Gastgeber durch frühes Pressing überraschend ein Übergewicht und auch die ein oder andere Tormöglichkeit. Mit zunehmender Spieldauer kam der Favorit jedoch immer besser ins Spiel und überzeugte mit kombinationssicherem Passspiel. Die 0:1 Führung resultierte dann aber doch eher aus einer guten Einzelaktion aus Dribbling und sattem Flachschuss von der Strafraumgrenze. Dennoch gelang es den Cousinen auch im zweiten Spielabschnitt die Partie offen zu halten, wenngleich immer weniger Entlastungsangriffe, geschweige denn Großchancen, dabei heraussprangen. Die Abwehr um den starken Aushilfslibero Hans Lippl präsentierte sich dabei erneut sehr stabil, so dass das 0:2 kurz vor dem Ende dann nur einem Blackout vom sonst verlässlichen Rückhalt Samy Kissel geschuldet war. Trotz mangelnder Durchschlagskraft in der Offensive alles in allem ein Ergebnis, das als Achtungserfolg verbucht werden darf.

Nach diesen zwei guten Auftritten sollte beim letzten Vorbereitungsspiel gegen die SW Kickers dann unbedingt auch das Resultat am Ende stimmen, um Selbstvertrauen für die kommenden Pflichtspielaufgaben zu tanken. Wie bereits erwähnt platzte das Team dabei geradezu aus allen Nähten und beim Warmmachen vor dem Spiel traute man seinen Augen kaum angesichts der Vielzahl von Spielern im roten Trikot. So kam unter anderem der sprintstarke Neuzugang Andrey Koloda zu seinem zweiten Einsatz und auch Star-Gast Simone Contursi brachte nach längerer Abstinenz wieder Zucht und Ordnung ins zentrale Mittelfeld von Beckenbauers Cousinen. Der Optimismus verflog jedoch zunächst aufgrund einer erschreckend schwachen Passquote und teils chaotischen Spielorganisation in Halbzeit eins, die spielerisch einen Rückschritt darstellte. Auch Torraumszenen ergaben sich auf beiden Seiten wenig, wobei der emsige Marcel Ditschek noch am ehesten die Führung auf dem Fuß hatte, den Ball frei vor dem Keeper dann aber doch über das Tor wuchtete. In einer insgesamt mäßigen ersten Halbzeit fiel kurz vor dem Pausenpfiff dann auch noch das 0:1 für die Gäste nach einem der wenigen zu Ende gespielten Angriffe auf beiden Seiten.
Die Cousinen nahmen in der Pause weitere Wechsel vor und kamen wild entschlossen zurück auf den Platz. Keine zwei Minuten in Halbzeit zwei gespielt, erblickte Nic Obermayer im Mittelfeld plötzlich einen in in den freien Raum gestarteten blonden Sprinter im Stile eines Leichtathleten – und ja, er war es wirklich: „Mighty Mike“ Nowak, der Ryan Giggs des Hobbyfußballs. In seiner unnachahmlichen Weise ließ er auch mit seinen 40 Jahren noch alle Gegenspieler hinter sich zurück und behielt am Ende zudem die Übersicht bei seiner Vorlage für Maxi Kreppold zum 1:1. Das war die Initialzündung, die die Cousinen gebraucht hatten und der Startschuss für ein wahres Feuerwerk, dass sie jetzt abbrannten. Nur drei Minuten später bediente Nic Obermayer erneut Maxi Kreppold, der aus etwas spitzem Winkel trocken abzog und den Ball an den Innenpfosten zur 2:1 Führung setzte. 57. Spielminute: Von Nico Schmid auf die Reise geschickt lief diesmal Nic Obermayer frei auf das Gästetor zu und überwand den Keeper schließlich mit einem Heber aus rund 20 Metern. 65. Spielminute, das 4:1! Nic Obermayer schnappte sich den Ball direkt vom Fuß des Gegenspielers der mittlerweile völlig entblößten Gästeabwehr und legte nach einem 40-Meter-Sprint schließlich ab für den mitgelaufenen Maxi Kreppold, der seinen Dreierpack schnürte. Überragende Kaltschnäuzigkeit des Mittelstürmers, die mit seinen Toren 4, 5 und 6 im 17. Spiel belohnt wurde. Den Schlusspunkt setzte dann wieder Nic Obermayer: Er antizipierte die Unordnung in der Hintermannschaft der SW Kickers nach einem weiten Freistoßschlag aus der eigenen Hälfte von José Bosch und überlupfte am Ende den herausgeeilten Keeper zum 5:1. Kurz darauf markierten die überrumpelten Gäste schließlich den 5:2 Endstand mit einem schönen Fernschuss und betrieben noch Ergebniskosmetik, die dem Spielverlauf eines über weite Phasen ausgeglichenen Spiels eher gerecht wurde. Dennoch ein Ausrufezeichen von Beckenbauers Cousinen kurz vor Saisonstart, das der guten Stimmung weiter Auftrieb gibt und die Vorfreude auf den Auftakt in Pokal und Liga anheizt.
 

FREIWILLIGER ABSTIEG – Dezimierte Cousinen wenden Lizenzentzug ab und greifen 2016 eine Etage tiefer an!
PR-Abteilung am 18.03.2016 um 22:26 (UTC)
 Totgesagte leben länger: Aller Unkenrufe zum Trotz ist das Kapitel organisierter Rasenballsport für Beckenbauers Cousinen noch nicht beendet. Nach drei ruhmreichen Jahren mit zwei Aufstiegen und dem erreichten Klassenerhalt in Augsburgs höchster Hobbyspielklasse standen zum Jahreswechsel alle Zeichen auf Abschied. Wie schon im Vorjahr musste der Cousinen Kader den Verlust weiterer Stammkräfte hinnehmen. Zudem wagte Coach Götzenbruggeriola den Absprung und erlag den Verlockungen eines namentlich nicht bekannten Scheichklubs, mit dem er angeblich bereits während der vergangenen Rückrunde immer wieder in Kontakt stand. Zu viele Baustellen auf einmal also und das jähe Ende einer noch jungen Fußballromanze?

Am Dienstag, 26. Januar, traf sich der Mannschaftsrat mit den Vorständen Hofmann und Studt, um über die Zukunft von Beckenbauers Cousinen zu diskutieren. Nach Abwägung aller Eventualitäten wurde schließlich einstimmig beschlossen, das Projekt nicht voreilig aufzugeben und alle Hebel in Bewegung zu setzen, um auch mittelfristig eine Fortsetzung des Spielbetriebs sicherzustellen. Schnell herrschte auch Einigkeit in der Trainerfrage: Statt der von vielen erwarteten Nachfolge durch den hoch gehandelten Lipplotti überraschte die Cousinen Führung mit einer Kollektivlösung, in der die diversen Aufgaben auf mehrere Schultern verteilt werden sollen. Darüber hinaus wurde verstärkten Aktivitäten auf dem Transfermarkt ebenso zugestimmt wie der neuen strategischen Partnerschaft mit „Spielerplus“ anstelle der bisherigen Zusammenarbeit mit „Teamstuff“. Die Geldschatulle einmal geöffnet, zeigte sich Schatzmeister Studt weiter spendabel und genehmigte gar die Neueinkleidung der eitlen Kicker um Cousinen Clooney Herrmann. Vorab veröffentliche Muster im Netz deuten auf ein edles Dunkelblau im Chelsea Look hin, in dem die Cousinen künftig heim wie auswärts auflaufen werden.

Der größte Paukenschlag war jedoch zweifelsfrei der freiwillige Abstieg aus der Topstar Liga, der mit Hobbyfußball-Mogul Sütterlin ausgehandelt und auf der offiziellen Auftaktveranstaltung am 3. März bekanntgegeben wurde. Damit reagierte die Cousinen Führung auf die anhaltende Personalnot und legt den Fokus noch deutlicher auf den Spaß an der Freude, der über jeglichen sportlichen Ambitionen steht und unter allen Umständen erhalten bleiben soll. Entsprechend lautet das ausgegebene Saisonziel 2016 auch wenig überraschend nicht Wiederaufstieg, sondern schlichtweg „Geht's raus und spielt's Fußball...“
 

WUNDER VOM LECH – Beckenbauers Cousinen sichern Klassenerhalt dank 7 Punkte-Tag!
PR-Abteilung am 12.10.2015 um 09:50 (UTC)
 Oben bleiben – so lautet das vor einem halben Jahr ausgegebene Saisonziel für die Cousinen nach dem Durchmarsch in Augsburgs höchste Hobby-Spielklasse. Und nun haben sie es tatsächlich geschafft. Das nächste Kapitel in der so nicht zu erwartenden Erfolgsgeschichte der 2013 gegründeten Spaßtruppe ist geschrieben - nach dem Aufstieg aus der 3. Liga in der Premieren-Saison und dem sensationellen Meistertitel im darauffolgenden Jahr, nun also trotz Horrorstart in die Saison das nächste Wunder vom Lech.

Dabei sah es so aus, als hätte die endlos lange Sommerpause die Cousinen völlig aus dem Konzept geworfen. Eine herbe 2:9-Schlappe musste man im Aufeinandertreffen mit dem VC Thing hinnehmen, gegen die man noch in der Hinrunde den ersten Saisonsieg verbucht hatte. Zur Pause stand es dabei nur 0:2, verursacht durch einen haarsträubenden Fehlpass von Oli H.* (*Name wurden geändert. Vielleicht.) und einer Schlafmützigkeit beim gegnerischen Freistoß, der schnell ausgeführt wurde, während man noch selbst mit Stellen der Mauer beschäftigt war. Etwas unglücklicher Pausenrückstand, wenngleich die Cousinen bis dahin ohne eine einzige echte Torchance blieben.
In der 2. Halbzeit kämpften sich die Cousinen zunächst zurück ins Spiel und erzielten durch Neu-Gastspieler Tobias Niedermair das 1:2. Er setzte sich im Strafraumkuddelmuddel auf engstem Raum geschickt durch und schlenzte den Ball über den Keeper ins Netz. Die Freude hielt allerdings denkbar kurz, bis sich ein Thinger kurz nach der Mittellinie ein Herz fasste und den Ball aus rund 50 Metern in den Torwinkel ballerte – der Auftakt zu einem Traumtorfestival der Hausherren, das lediglich durch den erneuten Anschlusstreffer der Cousinen unterbrochen wurde. Robin Jung verwertete um die 60. Minute herum einen Abpraller mit einem trockenen Linksschuss von der Strafraumgrenze zum 2:3. Dieses knappe Zwischenresultat täuschte jedoch etwas über die spielerische Überlegenheit des VC Thing hinweg, der nun Ernst machte und die Cousinen in der letzten halben Stunde völlig auseinander nahm. Eine heftige Niederlage, die trotz vieler Ausfälle, die man erneut verkraften musste, die Topstarliga-Tauglichkeit durchaus in Frage stellte.

Mit diesen kräftezehrenden 90 Minuten in den Knochen, ging es nur zwei Tage später zum „Endspiel“ in den Riedinger Park gegen den FC Turan. Im Laufe dieses Sonntags erfuhr die Cousinen-Führung nämlich, dass beide ausstehenden Spiele gegen den FFC Jägermeister abgesagt und zu ihren Gunsten gewertet wurden. 6 wichtige Punkte im Abstiegskampf waren damit urplötzlich schon mal sicher, auch wenn man sich die trotzdem lieber beim Kräftemessen auf der grünen Wiese verdient hätte. Gegen den FC Turan reichte nun voraussichtlich ein Unentschieden zum Klassenerhalt und bei den Cousinen hatte sich auch die Personaldecke gerade rechtzeitig noch mal etwas entspannt. Doch trotz spielerisch deutlich verbesserter Leistung und klarer Feldüberlegenheit wollte der Führungstreffer lange Zeit einfach nicht fallen. Es war wie verhext. Insbesondere Toptorjäger Nic O.* (*Name wurde geändert. Vielleicht. Vielleicht auch nicht.) erlebte einen rabenschwarzen Nachmittag und ließ eine Fülle von Großchancen ungenützt. Doch dann ENDLICH fiel der umjubelte Treffer, DAS Tor zum Verbleib in der Topstar Liga. In der 75. Minute lief José Bosch nach Pass in die Gasse von Obermayer frei auf den Keeper zu, behielt die Nerven und legte den Ball am Keeper vorbei ins Netz. Der Cousinen-Brasilianer belohnte sich mit seinem 10. Tor im Cousinen-Dress für die konstant guten Leistungen, auf die man sich bei ihm blind verlassen kann. Nur wenige Minuten später musste man zwar noch den Ausgleich hinnehmen, der auch nach dem Spiel noch die Stimmung etwas trübte, jedoch rückblickend zur Bedeutungslosigkeit verkommt.

Bis zur endgültigen Gewissheit vergingen zwar noch ein paar Tage, da man warten musste, wie die offenen Spiele der unmittelbaren Kontrahenten ausgingen, doch am Donnerstag, 8. Oktober, erhielt Cousinen-Manager Studt den erlösenden Anruf von Liga-Präsident Sütterlin: Beckenbauers Cousinen spielen auch 2016 in der Topstar Liga, Absteiger sind der spätere Pokalsieger 1. FC Moselfeuer sowie der Pokalsieger von 2013 FFC Jägermeister. Ein Riesenerfolg für das Team von Götzenbruggeriola, das trotz vorgerücktem Alter ohne Training und Disziplin jeglicher Art auskommt. Disziplin bewies man jedoch erneut im Umgang mit den gegnerischen Teams und so freute man sich zudem über 30 € Prämie für die liga-übergreifend zweitfairste Mannschaft 2015.
 

Urlaubszeit schlägt zu: Cousinen chancenlos bei Niederlagen gegen Ligaprimusse Univiertel und Spartak
PR-Abteilung am 20.09.2015 um 15:36 (UTC)
 Nach zwei vollen Monaten Spielpause freute sich Cousinen Coach Götzenbrugger auf das Wiedersehen mit seinen Spielern vor der heißen Schlussphase der Saison. Die Auswertung der Laktattests vor dem Auftakt gegen die Univiertel Allstars ließ jedoch nichts gutes erahnen, denn offensichtlich wurden die Trainings- und Ernährungspläne von Fitnessguru Bosch weitgehend ignoriert. Zudem tat die Urlaubszeit ihr übriges und schrumpfte den verfügbaren Kader auf ein Häufchen Elend zusammen. Gaucho-Star Timo Schäfer beispielsweise kehrte aus seinem Argentinien-Aufenthalt, typisch Südamerikaner, gar nicht erst zurück und ließ verlauten, dass er erst im Frühjahr 2016 wieder zur Verfügung steht. Auch eine Fülle weiterer Stammkräfte weilte irgendwo im Ausland, pflegte liebevoll vorhandene Blessuren oder fiel aus anderen Gründen schlichtweg aus.

In letzter Instanz entschied sich die Cousinen Führung schweren Herzens zur Spielabsage des Duells gegen den Tabellenführer. In einer offiziellen Pressemitteilung entschuldigte sich der Klub bei den Univiertel Allstars und bekräftigte, dass ein Nichtantreten nur in unvermeidbären Fällen in Erwägung gezogen wird und man keinesfalls Spiele einfach so herschenken möchte. Leider war diese Entscheidung in diesem Fall alternativlos und Beckenbauers Cousinen mussten zum ersten Mal überhaupt Punkte auf diese Weise abgeben. Auf Cousinen Seite hofft man auf Verständnis bei den Jungs vom Univiertel, die bedauerlicherweise bereits ihr drittes Spiel in diesem Jahr auf diese Art mit X:0 gewinnen (Wertung 5:0).

Auch am 10. Spieltag eine Woche später besserte sich die Situation nur unwesentlich. Zudem erhielt die verbliebene Rumpftruppe noch vor dem Anpfiff bei Spartak Augsburg einen ersten Dämpfer, als bekannt wurde, dass das Spiel kurzfristig in den Riedinger Park verlegt werden musste. Dabei freuten sich insbesondere die Filigrantechniker im Cousinen Tross schon die ganze Saison auf das Spiel auf dem Neusässer Kunstrasen, allen voran Cousinen-Brasilianer José Bosch. Der stand letztlich jedoch genauso wenig im Aufgebot wie eine ganze Reihe weiterer Dauerspieler, wie die beiden Kapitäne Obermayer und Jung. So führte am gestrigen Abend erstmalig Nico Schmid die Gäste mit der Binde am Arm aufs Feld und festigt damit seinen Platz in der flachen Hierarchie der Cousinen Chefchen. Überhaupt bekam man nur elf Mann auf den Platz, weil Gastspieler Gabriel Sandoval aus den USA zu seinem zweiten Einsatz kam und mit Daniel Gräf und Tobias Niedermair sogar zwei bis dato Unbekannte debütierten.
Unter den gegebenen Umständen lieferte der Tabellenvorletzte eine akzeptable Leistung ab. Beckenbauers Cousinen hielten gegen die spielstarken Hausherren mit viel Kampf dagegen und hielten eine halbe Stunde lang die Null. Zur Halbzeit stand es 3:0 für Spartak, wobei Sturmspitze David Studt sogar die Riesenchance zum eigenen Treffer auf dem Fuß hatte, jedoch allein vor dem Torwart am Pfosten scheiterte. In der zweiten Hälfte gelang den Gästen dann doch noch der Ehrentreffer. Ersatz-Capitano Nico Schmid übernahm Verantwortung beim indirekten Freistoß innerhalb des gegnerischen Strafraums und nagelte den Ball in Thorsten Frings-Manier ins Netz - wettbewerbsübergreifend schon der 4. Saisontreffer des Verteidigers und gar das dritte per verwandeltem Freistoß. Anschließend wurde die Überlegenheit der fairen Gastgeber jedoch immer erdrückender und der Kantersieg von Spartak nahm allmählich Form an. 8:1 hieß es am Ende und dennoch zeigte man sich auf Cousinen-Seite zufrieden und war vor allem froh, dass nicht noch ein Spiel abgesagt werden musste.

Der ganze Fokus liegt nun auf den letzten vier Saisonspielen, allesamt gegen direkte Mitkontrahenten im Tabellenkeller, und mittlerweile wurden die Spiele auch final terminiert. Die nächsten drei Partien finden innerhalb von nur 6 (!) Tagen statt, das heißt es stehen am Ende also noch mal englische Wochen an. Dem mutmaßlich ältesten Team der Topstar Liga spielt das natürlich in die Karten, haben die alten Knochen doch so gar keine Chance erst einzurosten...
 

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