Beckenbauers Cousinen - Augsburger Hobbyrunde
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Hoffnungsschimmer vor der Sommerpause – Cousinen melden sich zurück im Abstiegskampf
PR-Abteilung am 03.08.2015 um 04:54 (UTC)
 Gemessen, gewogen und für zu leicht befunden. So lautete das ernüchternde Urteil nach den ersten fünf Spieltagen von Beckenbauers Cousinen in der Topstar Liga. 0 Siege, 0 Punkte, 5 Niederlagen und 9:25 das Torverhältnis – eine vernichtende Bilanz. Da tröstete es auch wenig, dass im Zeugnis der Cousinenkicker ähnlich wie bei den meisten zu Schulzeiten die Worte „stets bemüht“ auftauchten. Doch nach dem nicht mehr für möglich gehaltenen Dreier gegen den VC Thing am 6. Spieltag und der neu entfachten Euphorie klingt das zwischenzeitlich nach längst vergessenen Zeiten.

Mit dem frisch getankten Selbstvertrauen reiste man nun am 7. Spieltag nach Biburg zum Tabellenvierten 1. FC Moselfeuer, den man in den zwei bisherigen Aufeinandertreffen nicht bezwingen konnte. Und tatsächlich, die Gäste legten los wie die Feuerwehr und setzen den Gegner mit frühem Pressing unter Druck. Man störte die Biburger schon weit in deren Hälfte beim Spielaufbau und erzwang so auch mit etwas Glück die 0:1 Führung. Sturmspitze Nic Obermayer stibitzte dem Libero den Ball von den Füßen und schob völlig frei vor dem Keeper ein.
Noch in der Anfangsviertelstunde fiel ebenfalls nach einem individuellen Fehler in der Moselfeuer-Hintermannschaft das 0:2. Obermayer antizipierte einen Fehlpass des Rechtsverteidigers und überlistete den überraschten Torhüter mit einem Schlenzer aus über 20 Metern ins Netz.
Mit der Führung im Rücken konnten die Cousinen nun wie entfesselt aufspielen und das zunächst ausgeglichene Spiel allmählich zu ihren Gunsten entscheiden. Und endlich war auch das Glück zurück auf der Seite des Aufsteigers. Eine Freistoßflanke von Chef-Schnibbler Nico Schmid segelte über Freund und Feind hinweg ins lange Eck zum 0:3. Erst die Super-Slow-Mo in den TV-Bildern am Abend bewies, dass der Ball sowohl den Kopf von „Air“ Vomkreuz als auch eines gegnerischen Verteidigers noch leicht touchierte. Der Augsburger Hobbyfußballverband entschied schließlich am grünen Tisch den Treffer Manuel Vomkreuz gutzuschreiben, der sich mit seinem 15. Cousinen-Tor an Platz zwei der internen, ewigen Torjägerliste schiebt.
Das 0:4 kurz vor der Pause war das Sahnehäubchen eines perfekt vorgetragenen Angriffs wie aus einem Guss: Langer Ball auf Nic Obermayer an der linken Außenbahn, der lässt abtropfen auf Marci Götzenbrugger, welcher mit schöner Übersicht den brillianten Doppelpass zurück in die Gasse spielt. Obermayer umkurvt noch einen Verteidiger, geht durch bis zur Grundlinie und spielt in den Rückraum auf den freigelaufenen Timo Schäfer, der souverän sein 4. Saisontor markiert.
Trotz starker Leistung der Cousinen war die hohe Pausenführung aber nicht unbedingt Ausdruck dieser engen und umkämpften Partie, die sich in der zweiten Halbzeit dann auch zum erwarteten Fight um jeden Quadratzentimenter Spielfeld entwickelte. Doch die Gäste zeigten sich gefestigt nach den vielen verlorenen Zitterpartien der Vorwochen und gewannen am Ende ungefährdet mit 1:4.

Am 8. Spieltag wartete Angstgegner Datschiburger HC, gegen den man in diesem Jahr bereits zweimal deutlich den Kürzeren zog. 1:5 und 0:6 hießen die bisherigen Resultate und auch dieses Match stand nach einigen kurzfristigen Spielerabsagen nicht unter den besten Vorzeichen. Trotzdem schlug man sich vor allem in der Anfangsphase wacker gegen den spielerisch überlegenen Gegner, der nach einem Eckball mit 0:1 in Führung ging. Dabei hätten die Cousinen sogar selbst früh in Führung gehen können, doch Nic Obermayer stocherte den Ball am Keeper vorbei an den Pfosten.
Dafür kam der Gastgeber nur kurze Zeit nach dem Rückstand zum bis dahin verdienten Ausgleich. Ein hoher Ball prallte vom Datschiburger Verteidiger im Strafraum vor die Füße von Nic Obermayer und der schoss aus kurzer Distanz den Ball in den Winkel zu seinem Jubiläumstreffer, dem 50. Tor im dritten Cousinen-Jahr.
Doch die Freude währte nur kurz. Beim direkten Gegenstoß unterlief Nachwuchshoffnung Samy Kissel praktisch sein allererster Schnitzer als Cousinen-Torwart, was seine ansonsten starken Leistungen jedoch nicht schmälern soll. Dennoch, das unglückliche 1:2 war der Genickschlag, von dem sich die Cousinen in diesem Spiel nicht mehr erholen sollten. Vielleicht wäre mehr drin gewesen, hätte Nic Obermayer den Traumpass von Nico Schmid zum unmittelbaren Ausgleich verwandeln können, doch er scheiterte an einer Glanztat des Gästekeepers.
Zur Pause hieß es gar 1:4, nachdem die Datschiburger nun ihre ganze Klasse auf den Platz brachten und zeigten, warum sie einziger Verfolger der Starclubs Univiertel und Spartak Augsburg sind. In Durchgang zwei stabilisierten sich Beckenbauers Cousinen wieder etwas und verhinderten ein größeres Debakel, ohne jedoch ernsthaft noch mal für Spannung zu sorgen. Vielleicht wäre die noch einmal aufgekommen, hätte Nico Schmid den Strafstoß zum 2:4 verwandeln können, doch der Ball rauschte knapp am Torpfosten vorbei.
Hätte, wäre, wenn... Die Cousinen mussten ihre sechste Saisonniederlage hinnehmen und damit auch das abrupte Ende ihrer Mini-Serie. Wenigstens die rote Laterne hat man noch rechtzeitig vor der Sommerpause abgeben können und als Tabellensechster blickt es sich schon optimistischer in die entscheidende Phase der Topstar Liga 2015.
 

BANN GEBROCHEN - Cousinen feiern historischen ersten Sieg in Topstar Liga!
PR-Abteilung am 23.06.2015 um 21:06 (UTC)
 Wer das Wunder von Bern kennt, ist mit der Metapher des eigentlich Unmöglichen gut vertraut. Und dennoch kam es letztlich, wie es irgendwann kommen musste. Nachdem man bei den letzten Vorstellungen durchweg als Verlierer vom Platz ging und das trotz sogar vom Gegner attestierter guter Leistung, zeichnete sich in den letzten beiden Spielen die Wende geradezu ab.

So kam man im Spiel gegen den amtierenden Meister der Topstar Liga, Spartak Augsburg, zu einem ansehnlichen 2:4, obwohl es auch hier lange Zeit wieder nach einer deutlichen Niederlage aussah. Erneut waren es Standards, die dem Gegner zu seinen Toren verhalfen. Aber gegen Ende des Spieles spürte man, wie ein Ruck durch die Mannschaft ging - und damit ist nicht das altersbedingte Zucken der Muskelpartien der Abwehrspieler Herrmann und Lippl gemeint, sondern der unbedingte Wille, bis zum Schluss alles zu geben, was diese Truppe auszeichnet. So konnte Timo Schäfer nach perfekter Flanke von Gabriel, Gastspieler aus Kalifornien, zum eindeutig schönsten Tor des Tages abheben und dank frisurtechnisch groß vorhandener Fläche den Ball absolut sehenswert ca. 30 cm über der Grasnabe per Flugkopfball unhaltbar im Tor versenken.
Als wäre die Mannschaft aufgewacht, dauerte es nur geschätzte 60 Sekunden, bis der Ball wieder im Netz zappelte - nachdem er kurz zuvor durch einen gewaltigen Schuss von Marci Götzenbrugger kurzzeitig die Form von einem Ei angenommen hatte. Sagte schon Oli Kahn einst in weiser Voraussicht: "Eier! Wir brauchen Eier!" Im Nachgang waren sich alle einig: 10 Minuten länger und man hätte das Ding gegen den haushohen Favoriten noch gedreht.

Mit diesem positiven Signal ging es am gestrigen Abend in die Partie gegen den Double Sieger von 2012, den VC Thing. Noch nie war die Überzeugung vor einem Spiel in dieser Saison derart groß und spürbar, dieses Ding endlich zu gewinnen und den ersten Saisonsieg einzufahren. Sogar Ergebnisse wurden nachts geträumt und man war sich einig: Heute geht hier niemand anderes als Sieger vom Platz als die Q-Sinen. Dank neuartigem Rotationsprinzip konnte man auch auf eine starke Bank zurückgreifen, was sich im Laufe des Spiels absolut positiv bemerkbar machte. Großes Lob an dieser Stelle an die Taktik- und Aufstellungsfüchse Robin Jung und Marci Götzenbrugger.
Sehr konzentriert, als ginge es um alles oder nichts, spielten sich die Cousinen sicher den Ball zu und kamen so nach genialem Zuspiel von Simone Contursi und ebenso genialer Ballmitnahme mit der Hacke durch Nic Obermayer zur verdienten 1:0 Führung, nachdem die beiden gerade erst eingewechselt wurden. Das 2:0 war in seiner Entstehung nicht weniger schön. Nach super Vorarbeit von Cláudio Miguel Testa, der den Ball von der rechten Grundlinie aber so was von genau über alle Abwehrspieler der ehemaligen Volleyballer genau auf den Kopf von dem erneut richtig stehenden Nic Obermayer zirkelte, hieß es nach 30 Minuten 2:0. Mit dieser verdienten Führung ging es in die Pause, in der heiß diskutiert wurde, wie man diesen Sieg in der zweiten Hälfte sicher eintüten könnte.
Als wären die guten Vorsätze alles gewesen, verlor man in der zweiten Spielhälfte komplett den Faden und fiel wieder in alte Muster zurück. So kam es, wie es keiner gehofft, aber wohl mancher insgeheim befürchtet hatte. Ein völlig verunglückter Schuss eines Thinger fand irgendwie den Weg an den Innenpfosten und zwar mit einem so atemberaubenden Tempo, dass sich die Abwehrspieler der Cousinen noch darüber unterhalten konnten, ob er jetzt wohl drüber geht oder nicht - bis es auf einmal 2:1 stand. Und jetzt begann das große Zittern. Hatte man das Pech, inzwischen von der Bank zuschauen zu müssen, dann konnte man nachvollziehen, wie sich die Spieler des FC Bayern im Endspiel der Champions League 1999 gefühlt haben mussten, als man ein sicher geglaubtes Spiel noch aus der Hand gab. Denn nicht allzu lange nach dem Anschlusstreffer brachten sich die Cousinen um ihren scheinbar so zum Greifen nahen ersten Sieg, als ein Ball einfach nicht aus dem Strafraum zu klären war und selbst ein Bruce Lee-artiger Sprung von Nico Schmid das 2:2 in der 80. Minute letztlich doch nicht verhindern konnte.
Doch dann kam das Wunder von Gablingen und es manifestierte sich das eindeutige Motto dieses Tages: Heute gewinnt hier niemand außer den Q-Sinen. So konnte Nico Schmid eine Unsicherheit in der gegnersichen Mauer, die noch nicht richtig geordnet war, ausnutzen und den Freistoß schön aufs Tor bringen. Der Torwart, scheinbar noch mit seinen Vordermännern beschäftigt, konnte den Ball nur nach vorne abwehren, wo Timo Schäfer zu seiner Chance kam, die jedoch vom Keeper noch einmal pariert werden konnte, ehe erneut der an diesem Tag bärenstarke Nic Obermayer seinen Hattrick vollenden konnte und zur neuerlichen Führung abstaubte. Für die VC Thinger galt es nun alles nach vorne zu werfen, was durch einen genialen Konter über die rechte Seite mittels des laufstarken José Bosch gnadenlos bestraft wurde. Nach Mobilisierung der letzten dank "Pferdesalbe extra stark" getränkten Muskelfasern, setzte er noch einmal zu einem letzten Sprint an, bediente abermals Nic Obermayer per millimeter genauem Zuspiel, der dann seinerseits den so oft genannten Deckel drauf machte und zum letztlich auch in dieser Höhe verdienten 4:2 einschob, womit man dem VC Thing die höchste Saisonniederlage zufügte. Die Chancen auf den Klassenerhalt bleiben dadurch gewahrt, zumindest bis zum nächsten Finalspiel am Samstag gegen die Jägermeister.
 

SENSATION VERPASST: Nach Klatsche gegen Datschiburger brillieren Cousinen gegen den Vizemeister
PR-Abteilung am 14.06.2015 um 18:29 (UTC)
 Das Auswärtsspiel bei den Datschiburgern dürften die Cousinen wohl möglichst schnell zu den Akten legen wollen. In den ersten 15 Minuten der ersten Hälfte schien es noch, als hätte die feurige Motivationsrede von Robin Jung zu Beginn des Spiels Früchte getragen und die Mitspieler enorm beflügelt. Es bestand nach der vergangen Niederlagenserie in Liga und Pokal eindeutig Handlungsbedarf in den Augen des Vizekapitäns, war man zum Spiel zudem ohne einige Leistungsträger angereist und stand immer noch ohne echte Nummer 1 da.
Doch auch die emotionale Brandrede wirkte nur bedingt. Man spielte mitunter schönen Kombinationsfußball, jedoch ohne wirklichen Raumgewinn und zwingende Torchancen herauszuspielen. Der Gegner erledigte seine Aufgabe besser und münzte Chance um Chance kaltschnäuzig in Treffer um. In der 2. Halbzeit bezahlten die Cousinen weiter Lehrgeld, liefen ihren Gegenspielern hinterher, spielten regelrecht konfus und mussten in der Konsequenz immer wieder den Ball aus dem eigenen Netz fischen. So hieß es am Ende 6:0 für die faire Truppe der Datschiburger, die nicht spektakulär, aber letztlich sehr klar gewannen.

Ausführlicher Spielbericht zum Topspiel: Beckenbauers Cousinen - Univiertel Allstars 2:5 (1:1)

Die Kräfteverhältnisse schienen an diesem 4. Spieltag der Topstar Liga klar verteilt zu sein: Die sich an der Tabellenspitze sonnenden Univiertel Allstars trafen auf die Cousinen aus dem Dunkel des Tabellenkellers. Licht und Schatten, so schien sich auch das Wetter an die Tabellensituation anzupassen und die Fans fanden das Gablinger Rund zutiefst wolkenverhangen vor. Bis zum tatsächlichen Anpfiff schwebte somit wieder das Damoklesschwert eines Spielabbruchs über der Partie, doch glücklicherweise konnte der Spielleiter wie geplant anpfeifen.
Gerade auf diesem seifigem Untergrund sollte es ein erster Härtetest für Neukeeper Samuel Kissel werden, der überraschend von Trainer Götzenbrugger von der eigenen Jugend in den Profikader berufen wurde. Auch die Offensive war auf dem Papier top besetzt. So konnte der Trainer nebst den Routiniers Nic Obermayer, erneut nach seinem Torlauf der letzten Spiele in der Spitze spielend, Miguel Testa auf Links, und dem leicht angeschlagenen José Bosch auf Rechts, auf Gaucho-Import Timo Schäfer sowie auf den neuverpflichteten Legionär Simone Contursi zurückgreifen, der bereits in den letzten Spielen für ein Maß an Stabilität im Mittelfeld der Cousinen sorgen konnte. In der Abwehr freute man sich zudem auf Enzo Contursi, der nun, nach einigen Zwischenstationen bei anderen Topclubs, wieder mit seinem Bruder in einem Team auflaufen konnte.
Trotzdem sorgte der ein oder andere Schauer für eher schwierige Platzverhältnisse und die Cousinen kamen erstmal besser mit dem rutschigen Untergrund zurecht. Der Aufsteiger besann sich auf seine Stärken und spielte quicklebendig nach vorne. Merklich unbequem für die Allstars wurde im Mittelfeld gut verschoben und eng gedeckt. In der 15. Minute nahm Capitano Obermayer dann das Heft in die Hand und vollstreckte mit einem sehenswerten Pfund aus 25 Metern für die vielumjubelte Führung.
So konnte es weitergehen, doch die Allstars zeigten gleich im direkten Gegenzug, warum sie zurecht als Meisterfavorit gehandelt werden. Eine kleine Unsicherheit in der Cousinenabwehr genügte dem gegnerischen Stürmer, der eiskalt zum vorübergehenden Ausgleich einschob.
Doch der Aufsteiger ließ sich nicht demotivieren und spielte weiterhin beherzt nach vorne, was vor der Pause noch zu einigen guten Chancen führte, allerdings ohne zählbares Resultat. Mit etwas Pech führte im weiteren Verlauf ein unbeabsichtigtes Foul zu einer Verletzung beim ohnehin leidgeplagten Götzenbrugger und auch José Bosch, der bereits angeschlagen in das Match ging, musste unter Schmerzen ausgewechselt werden. Ebenfalls wurde der stark spielende Herrmann von einem Pferd geküsst und das Trainergespann sah sich nun mit einigen schwierigen Umstellungen konfrontiert.
Der Univiertel-Trainer fand anscheinend in der Pause den richtigen Ton, um seine Schützlinge wachzurütteln. Die Allstars kamen mit völlig veränderter Körpersprache aus der Kabine und legten los wie die Feuerwehr. Jetzt wollten sie ohne Zweifel den Sieg holen und stellten mit schnellen und sicheren Kombinationen ihre Klasse unter Beweis. Immer wieder ergaben sich Chancen, doch die Cousinen hielten mit ihren langsam schwindenden Kräften zu diesem Zeitpunkt noch wacker dagegen. Wie aus dem Nichts überflog ein Befreiungsschlag von Simone Contursi die weit aufgerückte Abwehr der Gegner und Obermayer startete im Stile eines erblondeten Usain Bolt in Richtung Tor. Mit enormer Speed konnte er alle Verfolger abschütteln und letztlich auch den Goalie zum 2:1 überwinden.
Von nun an war klar, die Cousinen müssten über sich hinauswachsen, um diesen hauchdünnen Vorsprung nach Hause zu bringen, denn selbst der erneute Rückstand konnten dem Spitzenreiter nicht den erhofften moralischen Knacks verpassen. Der legte nun sogar noch mal eine Schippe drauf, während die Cousinen sich vermehrt hinten einigelten. So war es dann ca. 20 Minuten vor Schluss, als die Kaiserlichen schließlich den verdienten Ausgleich hinnehmen mussten. Ab diesem Zeitpunkt waren sie stehend K.O., während die Jungs aus dem Univiertel nicht nachließen das Spiel vollends zu drehen. Dies gelang dann mit einem präzisen Freistoß, sowie nach einer Ecke per Kopf zum 2:4, bis hin zu einem technisch einwandfreien Volleyschuss zum 2:5.
Aus der Traum vom Bezwingen des amtierenden Pokalsiegers und Vizemeisters sowie der erhofften Kehrtwende in der Topstar Liga. Für die Zuschauer war es ein abwechslungsreiches und spannungsgeladenes Spiel, das durchweg fair blieb, nicht zuletzt durch die souveräne Spielleitung des Unparteiischen. Beckenbauers Cousinen zeigten sich indes kämpferisch. Man hat den Eindruck, die Saison wurde bei weitem noch nicht abgeschrieben und man hat mit einer starken Leistung gegen ein Topteam ein erstes, zweites oder drittes Ausrufezeichen in der Belle Etage setzen können.
 

FEHLSTART BESIEGELT: Nach Auftaktpleiten in der Liga platzt nun auch Traum vom Pokalfinale!
PR-Abteilung am 19.05.2015 um 18:46 (UTC)
 Der Negativ-Lauf von Beckenbauers Cousinen begann bei der heftigen 1:5-Heimniederlage im letzten Testspiel gegen die Datschiburger. Ein herrlicher Freistoßtreffer von Nico Schmid, der in den vergangenen Wochen zum Topscorer avancierte, hielt das Spiel eine Halbzeit lang offen, taugte am Ende aber nur zur Ergebniskosmetik.

Eine Woche später folgte der langersehnte Start in die Topstar Liga. Im historischen ersten Spiel in der Königsklasse des Augsburgs Hobbyfußballs trafen Beckenbauers Cousinen drei Wochen nach dem Unentschieden in der Vorbereitung erneut auf den 1. FC Moselfeuer. Neuzugang Dominik Dettenrieder erzielte nach Freistoßflanke von Nico Schmid per Kopf seinen Premierentreffer im Cousinen-Dress und trotz des 1:3-Rückstands hoffte man zwischenzeitlich auf eine wilde Aufholjagd. Die wurde mit dem Schlusspfiff in der 65. Minute jedoch jäh unterbrochen, da der Schiedsrichter angesichts des hereingebrochenen Gewitters die Akteure vor dem Blitzschlag bewahren wollte. Die zunächst geweckten Hoffnungen auf ein Wiederholungsspiel wurden einen Tag später durch das Schiedsgericht zerstört, das am grünen Tisch entschied das Spiel mit 1:3 zu werten. Beckenbauers Cousinen verzichteten auf Einspruch bei der nächsthöheren Instanz und akzeptierten das Urteil des mächtigen Ligaverbands, dessen Statuten nicht immer ganz transparent erscheinen.

Mit einer spielstarken Leistung und mächtig Offensivwirbel meldeten sich die Cousinen am 2. Spieltag gegen den FC Turan zurück. In einer fulminanten ersten Halbzeit gingen Beckenbauers Cousinen mit 3:1 und 4:3 in Führung. Für die Tore sorgten zweimal Timo Schäfer per Kopf und Abstauber sowie José Bosch nach Traumpass von Maxi Kreppold und natürlich Nico Schmid, neuer Spezialist für Standardsituationen, mit einem direkt verwandelten Freistoß. In der zweiten Halbzeit einer phasenweise hitzigen Partie brachten sich die Gastgeber jedoch mit individuellen Fehlern um den verdienten Lohn. So musste Reiner Steinberger in seinem Debut als Cousinen-Keeper allein zwei Gegentore per Elfmeter hinnehmen. Doch auch konditionell mussten sich die an Lebenserfahrung reicheren Cousinen schließlich dem starken Vorjahresletzten beugen, der verdient mit 4:7 gewann.

Wie im harten Fußballgeschäft üblich geriet nun Coach Götzenbruggeriola ins Kreuzfeuer der Kritik, insbesondere wegen ständiger Systemumstellungen. Zudem muss er sich von selbsternannten Experten den Vorwurf gefallen lassen, seine inflationär gebrauchte Lobhudelei in der Öffentlichkeit („Super, super Spieler! Beste, den ich je trainiert hab...“) hätte an Glaubwürdigkeit verloren. Dennoch hält die Cousinen-Führung weiterhin fest an ihrem beim Amtsantritt einst als Wundertrainer gefeierten Star-Coach, der bei einem vorzeitigen Abgang wohl ein großes Machtvakuum hinterlassen würde.

Angesichts des Fehlstarts in der Liga galt nun jedenfalls alle Konzentration dem Pokal - dem kürzesten Weg nach Europa. Im Viertelfinale gegen den ruhmreichen FFC Jägermeister, der u. a. schon 2013 den begehrten Pott holen konnte, bestätigten Beckenbauers Cousinen die ansteigende Form, standen am Ende aber wieder mal mit leeren Händen da. Ein Dreierpack von Nic Obermayer, zweimal in Szene gesetzt von Manuel Vomkreuz und einmal klasse bedient von Cláudio Miguel Testa, reichte trotz früher 2:0 Führung nicht aus. Zwar gelang nach 2:4-Rückstand kurz vor Schluss noch der Anschlusstreffer und man warf mit der Brechstange alles nach vorne, doch es sollte einfach nicht sein. Der Stimmung in der Kabine tat das dennoch keinen Abbruch, da sich das Überraschungsteam längst mit der Rolle des Herausforderers angefreundet hat und sich auf die Weiterentwicklung der eigenen Spielidee fokussiert.
 

POKALSENSATION: Beckenbauers Cousinen nach Sieg im Elfmeterkrimi erstmals in Runde 2!
PR-Abteilung am 13.04.2015 um 21:56 (UTC)
 „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!“ hallte es kurz nach 22 Uhr durch das vom Flutlicht erhellte Gablinger Rund und im Cousinen Tross herrschte ausgelassene Feierstimmung. Obwohl wie gewohnt die mitgereisten Schlachtenbummler von SpVgg Göggingen die Cousinen Arena in einen Hexenkessel verwandelten, behielten am Ende die Gastgeber im gefühlten Auswärtsspiel die Nerven und setzten sich mit 4:2 i. E. durch. Damit bestätigten sie den guten Trend aus den ersten beiden Testspielen und zerstreuten endgültig alle Zweifel am erfolgreichen Weiterbestehen der noch jungen gealterten Hobbymannschaft.

Bereits vor drei Wochen eröffneten die Männer von Cousinen-Manager Studt den Spielbetrieb mit einem als Testspiel getarnten Scouting gegen die befreundeten Italo Allstars um Seniore Saro Senatore. Beim lockeren Aufgalopp trugen sich Vomkreuz, Kreppold, Jung, Obermayer und Miguel Testa beim am Ende standesgemäßen 5:0 in die Torschützenliste ein. Neben dem fehlerlosen Debüt des neuen Cousinen-Keepers Franco Russo erfreute man sich auch an der Leistung des trickreichen Eugenio Criscuolo, den man unmittelbar nach Spielschluss vom Gegner verpflichtete. Auch Abwehrbollwerk Giuli Arete erhielt ein lukratives Angebot und findet sich nun auf der Gehaltsliste von Beckenbauers Cousinen wieder.

Als echter Gradmesser erwies sich jedoch erst das Kräftemessen mit dem sympathischen Topstar Liga-Kontrahenten 1. FC Moselfeuer zwei Wochen später. Mit einer spielerisch ansprechenden Leistung im ersten Durchgang zeigten sich die Cousinen deutlich verbessert und gingen durch einen 20m-Schlenzer von Nic Obermayer früh mit 1:0 in Führung. Per Direktabnahme nach Eckball glichen die Gäste in Durchgang zwei jedoch aus und sorgten für den nicht unverdienten 1:1-Endstand in einer ausgeglichenen und angenehm fairen Partie.

Am heutigen Abend stand schließlich der Pokalkracher gegen den Topfavoriten der Liga A auf dem Programm und erstmals in der Historie wollte man unbedingt ins Viertelfinale vordrängen. Erneut war es dann allerdings eine Standardsituation, die die Cousinen in Verlegenheit brachte und zum 0:1 für die SpVgg Göggingen führte. Der gegnerische Stürmer kam nach einer Freistoßflanke von der rechten Seite völlig frei zum Kopfball und ließ sich diese Chance nicht entgehen.
Das Team von Taktikfuchs Götzenbruggeriola, der erneut Miguel Testa auf die Außenverteidigerposition beorderte und damit viel Lob von Expertenseite einheimste, reagierte sofort. Nico Schmid ließ einen Einwurf nur kurz abtropfen und versuchte erst gar nicht den Ball auf dem lädierten Rasen herunterzustoppen. Stattdessen zog er halbhoch aus über 30 Metern Torentfernung ab und der ebenso hohe wie weite Ball senkte sich schließlich hinter dem Gästekeeper sensationell ins Netz. Während Kritiker anschließend von Sonntagsschuss und Glückstreffer sprachen, bezeichneten andere Fußball-Gelehrte den Treffer als Tor des Jahrtausends.
Noch vor dem Pausenpfiff gelang der Heimmannschaft mitten in ihre stärkste Phase hinein sogar der Führungstreffer. Neuzugang Simone Contursi verwandelte einen Abpraller von der Strafraumgrenze sicher zum 2:1 und krönte damit seine erneut starke Leistung.
In Halbzeit zwei wurde der Druck der kompakt auftretetenden Gäste jedoch immer größer und nach einer Fülle von Großchancen fiel nach einem lehrbuchmäßigen Konter am Ende das hochverdiente 2:2. Dass die Cousinen sich letztlich ins Elfmeterschießen retten konnten, hatten sie vor allen Dingen ihrem Welttorhüter und heutigen Capitano Christian Genz zu verdanken, der in seinem vermeintlichen Abschiedsspiel mit einigen bärenstarken Paraden den Ausgleich festhielt.
Der wirklich große Auftritt vom Titan stand aber noch bevor, denn im Elfmeterschießen wurde er seinem Ruf als Elferkiller wieder einmal gerecht. Zwei von vier Elfmetern konnte er parieren, während José Bosch, Andy Kratz, Simone Contursi und Nico Schmid sicher verwandelten. 4:2 im Elfmeterschießen, Pokalfluch besiegt, nächste Runde erreicht – und anschließend gab es kein Halten mehr. Das ganze Team jagte seinen Helden und Matchwinner Genz über den Platz, bis sie ihn schließlich in einem riesigen Fleischberg unter sich begruben.

In der Cousinen-Kabine setzten sich die Feierlichkeiten unter großem Jubel fort. Beschwingt vom 3:3 Ausgleich im Duell mit dem ewigen Rivalen Göggingen, gegen den nach zunächst drei Niederlagen nun also drei Siege in Folge gelangen, träumen einige im Cousinen-Umfeld gar von Europa. Coach Götzenbrugger ist nun also wieder als Mahner gefragt und muss seine Mannen auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen, der nichts anderes heißt als purer Abstiegskampf in der Eliteklasse der Augsburger Hobbyrunde.
 

Start in zweigleisige Hobbyrunde 2015 – Wilde Transferspekulationen um existenzbedrohte Cousinen
PR-Abteilung am 27.02.2015 um 22:03 (UTC)
 Nach Grammy und Oscar nun also das Grand Opening der Augsburger Hobbyrunde. Am Donnerstagabend versammelte sich das Who is Who der Hobbyfußballszene im In-Lokal Parkstube zur alljährlichen Auftaktveranstaltung von Liga-Mogul Sütterlin. Mitten unter den geladenen Gästen befand sich auch Hansl Lippl als Repräsentant von Beckenbauers Cousinen, die im Winterhalbjahr den Fußballsport nur aus dem Fernsehen kannten. Abgesehen von einem desolaten Hallenturnieraufritt mit Betriebsmannschaften von MAN und MT Aerospace, gegen die man deutlich die Grenzen aufgezeigt bekam, glänzte das Team durch Abwesenheit von der Fußballbühne.

Nach dem sensationellen Durchmarsch in die Top Star Liga kämpft der Liga A Meister 2014 aktuell sogar um die nackte Existenz. Nach den Abgängen von Justin Schäfer und Stammtorwart Stefan Schneider sowie dem erneuten Kreuzbandriss von Cousinen-Badstuber Kai Hofmann graben sich Coach Götzenbrugger anlässlich des verbliebenen Rumpfkaders tiefe Sorgenfalten ins Gesicht. Montagabend fand sich deshalb eine kurzfristig einberufene Task Force zur Krisensitzung ein und erwägte sämtliche Szenarien, einschließlich der Abmeldung vom organisierten Spielbetrieb. Letztlich entschied der Mannschaftsrat jedoch einstimmig, am bisher eingeschlagenen Weg festzuhalten und mit vollem Elan in der höchsten Spielklasse anzugreifen. Finanzvorstand David Studt kündigte an, noch mal tief in die Schatulle greifen zu wollen, um das angesparte Guthaben auf dem berüchtigten Festgeldkonto von Beckenbauers Cousinen für Transfers in neue Spieler zu investieren. Die Gerüchteküchte brodelt derweil und in einschlägigen Internetforen werden diverse Namen heiß diskutiert, aber von offizieller Seite hört man derzeit nur Dementi. Dennoch verdichten sich die Anzeichen auf drei bis vier Neuzugänge für den mit Altstars gespickten Cousinen-Kader und auch die Rückkehr von Wahl-Argentinier Timo Schäfer gibt Anlass zu verhaltenem Optimismus.

Am letzten April-Wochenende also rollt der Ball endlich wieder und Beckenbauers Cousinen eröffnen zu Hause gegen den 1. FC Moselfeuer. Auch die weiteren Gegner in der Top Star Liga sind sämtliche Teilnehmer des Vorjahres einschließlich des Tabellenletzten FC Turan, den Liga-Chef Sütterlin nicht zum Absteiger degradierte. Völlig überraschend nicht mit aufgestiegen ist folglich der ewige Rivale SpVgg Göggingen, was offensichtlich der Verkleinerung der Hobbyrunde auf nur noch zwei Ligen geschuldet ist. Ganz verzichten müssen Hobbyfußball-Nostalgiker auf den Clásico 2015 aber nicht, denn die Losfee bescherte den Cousinen im Achtelfinale des Augsburger Stadtpokals den gleichen Gegner wie vor zwei Jahren. Saisonende ist dieses Jahr mit dem 14. Spieltag erst Anfang Oktober und man darf gespannt sein, ob der Erfolgsgeschichte von Beckenbauers Cousinen dann mit dem Klassenerhalt ein weiteres Kapitel hinzugefügt wurde.
 

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